Seit vielen Jahren versucht man herauszufinden, worauf das Katzengedächtnis beruht. Die Wissenschaftler können nun einiges erklären.
Sinneseindrücke und Bilder
Die Katzen finden auch von unbekannten Orten nach Hause. Da fragt sich so mancher, worauf basiert denn dieser Orientierungssinn? Eine wichtige Rolle spielen gespeicherte Sinneseindrücke von Tönen sowie Bildern. Die Katzen rufen sie einfach ab und finden den Weg.
Das Ortsgedächtnis hilft diesen Tieren viele Kilometer zurückzulegen.
Es gibt Beispiele, die erzählen, dass die Katze sogar 3000 Kilometer überwandt.
Das Katzenphänomen interessiert die Gelehrten
Das Phänomen interessiert die Gelehrten schon seit zwanziger Jahren. Leider können sie immer noch keine eindeutige Antwort geben, es bleibt teilweise ein Rätsel. Einige sehen den Grund in den Magnetfeldern unserer Erde, die anderen denken, dass dieses Katzengeheimnis nur auf Training beruht. Die Fachleute erfuhren aus zahlreichen Experimenten, dass diese Tiere sich stets an bekannten Bildern und Geräuschen orientieren, welche die Umgebung gerade bietet. Es könnten vielleicht einfach Kirchenglocken sowie der Kirchturm sein.
Das Hörbild
Über die sehr feinen Sinne werden also die Umgebungsgeräusche zusammen mit den Bildern gespeichert. Daraus bildet sich ein Hörbild. Die Katze kann das abrufen, wenn sie den Weg suchen muss.
Außerdem spielt für das Tier auch die Sonne eine große Rolle. Im Gehirn der Katze bleibt der heimische Sonnenstand zu verschiedenen Tageszeiten gespeichert. Im fremden Revier sieht sie einen anderen Winkel und ruft den vertrauten Sonnenstand ab. Auf diese Weise findet das Tier die richtige Richtung
