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Was ist heute mit den Strompreisen los?

Ohne Strom kann man heute sehr schlecht auskommen. Ob im Beruf oder privat, man benötigt ihn jeden Tag und gerade deswegen wäre es gut, wenn er besonders günstig sein würde. Aber was ist heute mit den Strompreisen los? Die Verbraucher möchten gut informiert werden und dann auch handeln, um sich vor den hohen Kosten zu schützen. Früher wurden die Strommärkte vom Staat reguliert, man wusste wenig von erneuerbaren Energien. Die existierenden Stromschwankungen konnten durch die herkömmlichen Kraftwerke sofort ausgeglichen werden, es gab fast keinen Wettbewerb. Die Verbraucher durften sich über die stabilen Strompreise freuen. Die Strommärkte wurden liberalisiert; die Hochspannungsleitungen mussten gut finanziert werden. Nun stellt sich so mancher die gute Frage, warum das alles doch so stark die Strompreise belastet? Die Stromnetze werden modernisiert. Die erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) hängen vom Wetter ab, deswegen kann man die Schwankungen des Stroms nicht ganz kompensieren. Werden die erneuerbaren Energien so steigen, wie es geplant ist, befürchtet der EU-Kommissar Stromausfälle. Nun benötigt man große Investitionen, und dadurch steigen natürlich auch die Strompreise. Die Stromanbieter erhöhen immer weiter ihre Tarife. Und nicht alle denken sofort an einen Wechsel des Lieferanten, es wird alles eher einfach so angenommen, wie es kommt. Man weiß nun, dass über die Hälfte der Haushalte mit dem schlechtesten Tarif leben müssen. Der Strom darf nicht sofort erhöht werden, es gibt bestimmte Regeln, an die sich die Anbieter halten sollen. Jeder Schritt wird schriftlich mitgeteilt. Die Verbraucher werden über eine Preiserhöhung vor sechs Wochen informiert. Es gibt eine Grundversorgung mit Strom und auch Sonderverträge. EnviaM wird zum 01. Mai 2011 seine Preise für den Strom erhöhen. Zu den Betroffenen gehören ungefähr 800.000 Kunden. Es steigen nicht nur die Preise in der Grundversorgung, sondern auch für alle Sonderprodukte, die keine Preisgarantie haben. Auch EnviaM verbindet die Anpassung der Preise mit den erneuerbaren Energien, deren Umlage erhöht wurde. Für die Privatkunden heißt es nun, dass sie um 3,4 Prozent mehr zahlen werden. Für den privaten Kunden sieht es so aus: Wenn er 2.000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, müssen jeden Monat 1,38 Euro zusätzlich hinzukommen. Die Kilowattstunde (Nettopreis) kostet nicht mehr 0,83 Cent, sondern 21,90 Cent. Die Gewerbekunden müssen mit einer Steigerung der Strompreise von 3,5 Prozent rechnen. Liegt der durchschnittliche Jahresverbrauch bei 6.000 Kilowattstunden, kommen 4,15 Euro hinzu (Grundversorgung), somit kostet die Kilowattstunde für Gewerbekunden 22,04 Cent. BeiTelDaFax gab es Gerüchte, dass eine Insolvenz droht, es waren viele Kunden unzufrieden. Mehrere Rechnungen wurden nicht bezahlt. Und das wirkte sich natürlich auf das Unternehmen aus. Es kommen keine leichten Zeiten auf die Firma zu. Nun müssen die Strompreise steigen. Physiker haben vor, Tests durchzuführen, die zur neuen Art der Stromerzeugung führen könnten. So wird man versuchen, in dem Plasma Wasserstoffkerne zu verschmelzen. Solcher Prozess läuft auch im Inneren der Sonne ab. Dieses Experiment planen die Fachleute für das Jahr 2019. Im Falle eines Erfolgs, wird der Strom ab 2075 geliefert. Die Atomkerne werden auch mit Laserbeschuss zur Fusion gebracht. Die Forscher haben eine große Hoffnung, dass dieses Jahr eine kleine Sonne im Labor entzündet wird.
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