Das Risiko einer EHEC-Erkrankung kann verringert werden. Wir müssen so manches beachten.
Das Wissen kann schützen
Was weiß man nun von dem gefährlichen EHEC? Heute beschäftigt dieses Problem wirklich alle. Um etwas dagegen tun zu können, müsste die Ursache bekannt sein.
Aber um das EHEC-Bakterium gibt es noch viele unbeantwortete Fragen. Man analysiert jedoch weiter. EHEC-Keime können Kühe produzieren, die Kraftfutter bekommen. Wenn man den Kot jener Tiere vergleicht, die nur Heu gefressen haben, wird festgestellt, dass da weniger Bakterien vorhanden sind.
Das Risiko verringern
Die Kühe müssen artgerecht gefüttert werden, also mit Gras. So kann die Landwirtschaft das EHEC-Risiko verringern.
Nun nimmt man auch die Biogasanlagen unter die Lupe. In diesen Reaktoren vermehren sich zahlreiche Erreger. Die restlichen Substrate müssen unbedingt nochmals kontrolliert werden, bevor sie auf die Felder kommen. Heute zählt man im Land 6000 Biogasanlagen.
Frisches Gemüse wird von Greenpeace- Landwirtschaftsexperte nicht abgelehnt. Aber die Verbraucher sollten nicht nur auf die persönliche Hygiene, sondern auch auf sauberes Wasser achten.
Nierenschäden und seelische Folgen
Mediziner vermuten, dass HUS-Patienten unter Nierenschäden leiden müssen. Für sie werden Spenderorgane gebraucht. Manche können auf Dialyse angewiesen sein.
Außerdem wird die EHEC-Infektion auch manchmal seelische Folgen haben. Man beobachtet bei den Patienten depressive Verstimmungen sowie Panikattacken und Ängste.
In den früheren Jahren gab es bis zu 1200 Fälle der EHEC-Erkrankung. Im Jahre 2001 wurde dafür die Meldepflicht eingeführt.
